Glaube im Alltag

It’s up to You! 13-19 – Die beste Zeit deines Lebens

Die Wissenschaft der Chemie bietet uns faszinierende Einblicke in die Natur. Ein interessantes Phänomen kann dann auftreten, wenn zwei Flüssigkeiten miteinander vermischt werden. Bestimmte Arten von chemischen Lösungen reagieren so, dass ein Teil der neuen Mischung oder Lösung in einen festen Zustand übergeht und dann zu Boden sinkt.

Dieses Phänomen lässt sich auf das Leben als Teenager anwenden, wie wir im Folgenden sehen werden.

 

Eine einmalige Zeit …

Wenn du im Alter zwischen 13 und 19 Jahren bist, gehörst du zu den Teenagern, für die dieser Artikel geschrieben worden ist. Allerdings findet sich im letzten Teil auch ein Abschnitt für deine Eltern.

 

…mit Horizonterweiterung …

Die Reise durch die Teenagerzeit ist eine einmalige Zeit. Du hast diese Jahre in der Unterstufe begonnen, wo du grundlegende Themen fürs Leben gelernt hast, und du wirst sie entweder in der Ausbildung bzw. im Studium oder sogar als ausgebildeter Facharbeiter beenden. Selbstständig Probleme analysieren und lösen zu können, gehört dann zu den Fähigkeiten, mit denen man im Leben weiterkommen kann. Die Leistungsfähigkeit deines Gehirns, Dinge zu verarbeiten, ist auf hohem Niveau. Und was dein soziales Netzwerk betrifft, so wird es sich – je nach Veranlagung – deutlich erweitert haben. Du siehst auch, welche Möglichkeiten sich bieten, selbständiger zu werden und Neues zu entdecken.

 

… mit neuen Konflikten …

Bei allem Positiven, die die Teenagerzeit mit sich bringt, wirst du ggf. zugleich mit Sorgen konfrontiert, die du dir vorher nie hast träumen lassen. Dazu gehören auch (unangenehme) Entscheidungen, die du treffen musst, Versuchungen, die du nie erwartet hast, sowie Ablehnung, die du bisher nicht kanntest. Dinge, von denen du dachtest, sie würden für immer zu deinem Leben gehören, werden wegfallen, einige davon allmählich und andere ganz plötzlich. Wie im obigen Beispiel aus der Chemie werden einige Teile deines jüngeren Ichs auf den Grund fallen. Es gibt einfach keine Möglichkeit, alles in dem Gemisch des Lebens, das in den Jahren der Pubertät zusammengerührt wird, unterzubringen.

 

… mit Gott

Mitten in dieser wunderbaren und zugleich herausfordernden Zeit ist Gott an deiner Seite. Er gebraucht gern Menschen in jedem Alter, die sich Ihm zur Verfügung stellen. Man denke nur an den Propheten Samuel, zu dem Gott zum ersten Mal sprach, als er vielleicht nicht viel älter als fünf oder sechs Jahre alt war (1. Sam 3). Oder an den Priester Jojada, der noch mit 130 Jahren ein geistlicher Berater des Königs Joas war (2. Chr 24,15). Und viele Männer und Frauen aller Altersstufen dazwischen haben sich für den Herrn nützlich gemacht. Deshalb sollte es nicht überraschen, dass Er auch dich gebrauchen will! Sag jetzt nicht: „bestimmt nicht mich“ oder „vielleicht später mal“. Warum sollte Er nicht genau dich meinen  und warum nicht gerade jetzt?

 

Eine neue Sichtweise …

 

… auf sich selbst und die Umgebung

Eine der bedeutendsten Entwicklungen  als Teenager ist ein wachsendes Bewusstsein dafür, wer du bist und was deine Aufgabe in deinem Umfeld sein könnte. Anstatt nur die konkreten Einzelheiten des Lebens zu sehen, bist du in der Lage, über abstrakte Fragen zu Gerechtigkeit, Moral nachzudenken sowie über die Prinzipien, die das menschliche Verhalten leiten. Daher ist dieser Lebensabschnitt nicht nur eine ausgezeichnete und wichtige Zeit, in der Denk- und Analysefähigkeit zu wachsen, sondern auch um in der Kenntnis biblischer Grundsätze.

 

… auf die Bewahrung durch Gottes Wort

Um diese Art von persönlichem Wachstum geht es in Psalm 119,9: „Wodurch wird ein Jüngling seinen Pfad in Reinheit wandeln? Indem er sich bewahrt nach deinem Wort.“ Dieser Vers wird oft auf Bibelfreizeiten oder in Jugendstunden erwähnt. Seine eigentliche Bedeutung kann aber leicht missverstanden werden, weil er häufig mit einem kleinen Fehler im Wortlaut erklärt wird. Beachte, wie der Vers formuliert ist. Er ermahnt junge Menschen nicht, auf (ein bestimmtes)  Wort Gottes zu achten und sich danach zu richten – eine häufige Fehldeutung –, sondern sich nach Gottes Wort zu bewahren und danach zu richten. Der Sinn des Verses ist, dass wir unseren Weg beurteilen und dann reinigen sollen („bewahren“), indem wir die Grundsätze der Heiligen Schrift anwenden („nach", o. „gemäß“).

Natürlich ist es auch richtig, zu sagen, dass wir auf konkrete Aussagen des Wortes Gottes selbst achten sollen! Aber Psalm 119,9 betont den Prozess der Anwendung des Wortes Gottes, der ein wesentlicher Aspekt des geistlichen Wachstums ist. Wir werden mit vielen Situationen konfrontiert, die nicht speziell in der Bibel beschrieben sind. Dennoch wird es in Gottes Wort immer Prinzipien geben, die uns helfen, gute und weise Entscheidungen zu treffen.

 

… auf die biblische Lehre

Darüber hinaus ist es in diesem Lebensabschnitt wichtig, dass du ein gutes Verständnis der wichtigsten biblischen Lehren entwickelst. Lerne, was es bedeutet, gerechtfertigt, geheiligt und erlöst zu sein; verstehe den umfassenden Plan Gottes für die Welt, wie er sich in vergangenen und zukünftigen Ereignissen zeigt; und entwickele vor allem eine Wertschätzung für die Person und das Werk des Erlösers, des Herrn Jesus Christus. Gott will, dass wir seinem Sohn immer ähnlicher werden, deshalb müssen wir wissen, wie Er auf der Erde gelebt hat und was Er jetzt im Himmel tut.

Außerdem sollten wir davon überzeugt sein, warum wir so glauben, wie wir es tun. Wir sollten Antworten auf die Fragen haben, warum die Bibel zuverlässig ist, warum wir daran festhalten, dass Gott die Welt geschaffen hat Und warum wir an die Auferstehung Jesu glauben. Unsere Glaubensüberzeugungen müssen sich auf die Heilige Schrift stützen, damit wir jederzeit bereit sind, allen, die nach unserer Hoffnung fragen, eine Antwort zu geben (1. Pet 3,15). Das Wort Gottes liefert Antworten auf alle Zweifel, und so können wir dieselbe Gewissheit erlangen, wie die Christen sie seit dem ersten Jahrhundert hatten (Lk 1,1; Jud 3).

 

Eine Reihe von Herausforderungen

 

a) Geld

Ein wachsender Christ wird nicht nur Neues kennenlernen, sondern auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Eine davon ist der Umgang mit Geld. In vielerlei Hinsicht ist  Geld eine Prüfung des Gottvertrauens der Gläubigen jeden Alters. Diese Prüfung fängt oft schon in der Jugendzeit an, wenn man durch einen Nebenjob oder Ähnliches mehr Geld in der Tasche hat. Dadurch fühlt man sich frei, sich an verschiedene Orte zu begeben oder auch an mehr Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Vieles davon mag an sich in Ordnung sein, aber es ist wichtig, einige biblische Grundsätze zum Thema Geld zu beachten.

Erstens führt die Liebe zum Geld immer zu Sünde und Kummer. Man muss nicht reich sein, um in diese Falle zu tappen. Viele, die in dieser Welt sehr wenig haben, lieben trotzdem das Geld. Hüte dich vor dieser Gefahr! Gott weist uns einen Ihm gefälligen Weg, um eine berufliche Laufbahn, ein Haus und die notwendigen Dinge des Lebens zu planen und dennoch in jeder Lebensphase mit dem zufrieden zu sein, was man hat (1. Tim 6,6-11).

Zweitens: Denk daran, dass Geld nicht nur für den heutigen Tag einen Verwendungszweck hat. Es ist sinnvoll – weil die Bibel dazu ermutigt –, nur einen kleinen Teil dessen, was du als Teenager erhältst, auszugeben und so viel wie möglich für spätere größere Ausgaben zu sparen (Spr 6,6-8; 21,20). Viele wissen aus Erfahrung, wie schnell man sein Geld ausgegeben hat! Verwende deshalb dein Geld für geistliche Zwecke, nicht nur für persönliche Wünsche. Das Werk des Herrn in der Welt erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Geld.  Und dieses Werk bietet viele Möglichkeiten, durch finanzielle Mittel daran  teilzuhaben (Lk 12,33-34). Diese biblische Praxis beginnt mit einem wöchentlichen Beitrag zur Kollekte in der örtlichen Versammlung (Gemeinde) und erstreckt sich auf alle Bedürfnisse, die der Herr hier dir in irgendeiner Form vor die Füße oder aufs Herz legt (1. Kor 16,2; Tit 3,14). Kurzum: Sei jemand, der eher spart als ausgibt, und der lieber gibt als nimmt.

 

b) Beziehungen und angemessenes Verhalten

Eine weitere Herausforderung stellt sich im Bereich der Beziehungen, die man knüpft und pflegt und wie man sich dabei verhält. Denn als Teenager wird dein soziales Netzwerk wichtiger, und enge Beziehungen beeinflussen dich stärker als in jungen Jahren. Überall in deiner Umgebung geht es darum, als Junge und Mädchen Zeit miteinander zu verbringen und als Freund und Freundin zusammen zu sein. Diese Beziehungen können eine große Anziehungskraft auf dich ausüben, was nicht zuletzt daran liegt, dass im Teenageralter die Gefühle und die Zuneigung zum anderen Geschlecht zunehmen. Gott hat uns so geschaffen. Dennoch ist es wichtig, dass du dich nicht zur Sünde verleiten lässt. Denn Verfehlungen in diesen Beziehungen können bleibende (seelische) Schäden verursachen. Es ist nämlich unmöglich, heiße Kohlen aufzuheben, ohne sich zu verbrennen (Spr 6,27; siehe auch 1. Kor 6,18).

Die Heilige Schrift warnt uns bei diesem Thema in jeder Hinsicht. Es gibt böse Männer und unanständige Frauen, die verlockende Versuchungen darstellen. Aber sie haben es nur darauf abgesehen, den Augenblick zu genießen, ohne die späteren Folgen zu überdenken. In einer Bibelstelle wird eine verführerische Frau beschrieben, die verspricht: „Gestohlene Wasser sind süß, und heimliches Brot ist lieblich.“ Doch sie gibt nie zu, dass ihre Geladenen in den Tiefen des Scheols enden (Spr 9,17.18). Auch wenn wir von Natur aus von diesen Versuchungen angezogen werden, sollten wir erkennen, dass der Geist Gottes uns von ihnen fernhalten will (Gal 5,17; Jak 4,4.5). Wenn Gott uns vor etwas warnt, ist es gut, darauf zu hören!

Auch über langfristige Beziehungen sollte man sich sorgfältig Gedanken machen. In den Familien der Gläubigen gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Gewohnheit, sich vor der Verlobung regelmäßig zu treffen. Aber unabhängig von der jeweiligen Sichtweise möchten wir Folgendes betonen: Wenn du als Mann eine tiefe, langfristige Beziehung zu einer Frau in Erwägung ziehst, sollte es nur mit jemandem sein, den du vor dem Herrn auch heiraten könntest. Das bedeutet nicht, dass enge Freundschaften in jedem Fall zur Ehe führen, aber es bedeutet, dass wir diese Art von Beziehung für die Zeit aufheben sollten, in der wir an die Ehe denken1. Es ist unklug, diese Art von geistlicher und emotionaler Energie auf Beziehungen zu verwenden, die nur flüchtig und vorübergehend sind und den Beteiligten lang anhaltenden Schmerz zufügen können.

 

Eine neue Unabhängigkeit von den Eltern …

 

… mit Spannungen

Inmitten dieser herausfordernden Veränderungen im Leben wird vielleicht dein Wunsch, zunehmend unabhängig von deinen Eltern zu sein, am meisten Stress verursachen. Dieser Wunsch der es dir ermöglicht, während der Pubertät zu wachsen, indem du mehr Entscheidungen triffst und mehr Verantwortungsgefühl entwickelst, ist grundsätzlich ein guter Wunsch, den Gott letztlich in uns Menschen hineingelegt hat. Aber denke daran, dass heranwachsende Vögel Flügel haben, lange bevor sie selbst fliegen. Ein Großteil der Spannungen, die du vielleicht zwischen deinen Eltern und dir empfindest, rührt daher, dass du als Teenager dir eine gewisse Portion an Erfahrung und Weisheit fehlen. Es mag sein, dass du das im Moment nicht nachvollziehen kannst – auch das ist ganz natürlich.

Vielleicht hilft es dir, sich daran zu erinnern, dass du , auch wenn du ältere Geschwister hast, ein Original bist, das es vorher noch nicht gab – auch für deine Eltern. Wenn deine Eltern gläubige Christen sind, werden sie gewiss immer wieder den Herrn um Weisheit bitten und dich auf diese Weise durch die Zeit des Heranwachsens begleiten. Wenn sie Entscheidungen treffen, mit denen du nicht einverstanden bist, denke daran, dass sie den Herrn ehren wollen und ihrer Verantwortung entsprechen wollen, sich um dich zu kümmern und dich zu unterweisen. Sie wollen dich in der „Furcht und Ermahnung des Herrn“ erziehen (Eph 6,4).

 

... in Frieden

Denke daran, dass Gott deine Eltern zur Verantwortung zieht, wenn sie dich einfach tun und machen lassen, was du willst. Gottesfürchtige Männer wie Eli und Samuel mussten den Kummer ertragen, dass ihre Kinder nicht dem Herrn folgten. Gott musste Eli sogar vorwerfen, dass er seine Söhne mehr ehre als Ihn, weil er sie nicht von ihrem bösen Tun abhielt (1. Sam 2,29; vgl. auch Kap. 8,1-5).

Lass deinen Eltern den Freiraum, ihre Verantwortung wahrzunehmen, wenn sie dich in diesem Lebensabschnitt anleiten. Selbst wenn du in einigen Punkten nicht mit ihnen übereinzustimmst, brauchst du nicht zu sündigen, sondern kannst deine Eltern dennoch ehren. Diese Erfahrung machte auch der Herr Jesus in seinen Jugendjahren (Lk 2,48-51).

 

Für die Eltern

Obwohl Folge mir nach vorrangig für junge Christen herausgegeben wird, wollen wir ein paar Gedanken für euch Eltern hinzufügen. Wenn ihr kleine Kinder habt, ist dies der ideale Zeitpunkt, um sich auf die Teenagerjahre vorzubereiten. Gott fordert uns als Eltern auf, unsere Kinder „ihrem Weg entsprechend“ zu erziehen (Spr 22,6). Das betrifft sowohl ihren Charakter also auch ihren Lebensabschnitt. Es ist wichtig, den Kindern Gehorsam und Unterordnung beizubringen (vgl. 1. Tim 3,4). Wenn ihr ihnen „Nein“ oder „Stopp“ sagt, selbst wenn sie erst 1, 2 oder 3 Jahre sind, solltet ihr zeigen, dass ihr es ernst meint. Wenn ihr sie auffordert, zu euch zu kommen und sie ignorieren euch, dann holt sie selbst zu euch!

Außerdem braucht ihr keine Angst vor einem weinenden Kind oder einem wütenden Teenager haben. Wenn ihr euer Kind entschlossen, konstant und aktiv erzieht und dabei angemessene Konsequenzen berücksichtigt, investiert ihr in eure zukünftige Beziehung. Wenn Kinder glauben, dass sie schon mit 5 oder 8 Jahren tun können, was sie wollen, werdet ihr im Alter von 15 bis 18 Jahren große Schwierigkeiten mit ihnen bekommen. Solltet ihr bisher keine klaren Grenzen gezogen haben, solltet ihr unbedingt jetzt damit beginnen. Es mag hart sein, aber heute Mühe für die Erziehung aufzubringen, ist allemal besser als bloß leere Wünsche für morgen zu hegen.

Neben der Erziehung müssen Eltern auch großen Wert auf Liebe und Beziehung legen. Sich vor den Kindern so aufzuführen, als seien sie Heerführer oder Monarchen, wäre völlig unangebracht. Wir befehlen keine Untergebenen, sondern begleiten unsere Kinder. Die Kindererziehung, von der in der Bibel die Rede ist, gleicht der Arbeit eines Gärtners, der den Pflanzen beim Wachsen hilft (Ps 128,3), nicht der eines Dompteurs, der die Tiere zu einem Kunststück dressiert. Ein wichtiges Sprichwort lautet: „Regeln ohne Beziehung führen zu Rebellion“. Das heißt: Wir setzten nachdrücklich Grenzen, belehren die Kinder, korrigieren sie und geben ihnen Ratschläge. Zugleich umsorgen wir sie, zeigen ihnen unsere Liebe, schützen und ermutigen sie. Wir vermitteln den Teenagern die Weisheit, die sie brauchen, um richtige Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie nicht glauben, dass sie sie brauchen (sie brauchen Weisheit!). Und wir geben ihnen die Liebe, die sie brauchen, auch wenn sie sie scheinbar nicht wollen (sie wünschen Liebe!).

 

Dein Leben liegt vor dir!

Liebe Teenager, euer Leben liegt noch vor euch! Ihr habt die Möglichkeit, einfach so zu leben, wie ihr wollt, und das Buch des Predigers gibt euch sogar eine gewisse Freiheit, das zu tun. „Dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit“, heißt es dort! Er lässt jedoch nicht aus, an zukünftige Konsequenzen zu erinnern. Wenn du einfach deinem eigenen Herzen und deinen Augen folgst, dann „wisse, dass für dies alles Gott dich ins Gericht bringen wird“ (Pred 11,9).

Die Lebensart besteht darin, zu erkennen, dass Gott die Energie und den Elan der Teenager- und 20er-Jahre nutzen kann und will, um Großes zu bewirken.

 

  • Daniel war jung, als er die Entscheidung traf, für den Herrn zu leben. So konnte Gott ihn später gebrauchen, dass ein großer Herrscher dem Gott des Himmels vertraute (Dan 1-4).
  • Joscheba war jung, als sie ein Baby vor einer mordenden Königin rettete und so die Familie Davids und schließlich das Geschlecht des Messias bewahrte (2. Kön 11).
  • Jeremia war jung, als Gott ihm eine Botschaft für seine Mitmenschen und für Könige gab (Jer 1).
  • Ruth war jung, als sie ihre Schwiegermutter Noomi unterstützte, indem sie arbeiten ging (Rt 2).
  • Timotheus war jung, als er Paulus auf einer Missionsreise begleitete (Apg 16).

 

Im Chemie-Beispiel zu Beginn dieses Artikels ging es darum, zwei Flüssigkeiten zu mischen und das Ergebnis zu beobachten. In Wirklichkeit werden deine Jugendjahre durch die Kombination von viel mehr als nur von zwei Faktoren geprägt. Im Laufe der Jahre werden viele Mischungen entstehen, und einige der Dinge, die dir früher wichtig waren, werden tatsächlich aus der Mischung herausfallen und auf der Strecke bleiben. Aber Gott hat seine Augen auf dich gerichtet! Er ist der „Große Chemiker“ unseres Lebens, der hier etwas von dieser Zutat und dort etwas von jenem Element hinzufügt, um jeden von uns zu Männern und Frauen zu machen, deren Herzen ganz Ihm gehören.

 

 

 



[1] Die Gedanken zu diesem Thema sind in den verschiedenen Ländern/Kulturen unterschiedlich. Die Schrift verbindet sehr enge Verbindungen zu einer Person des anderen Geschlechts mit der festen Absicht, diese zu heiraten, ohne dabei weitere Details zu skizzieren. (Anm. der Redaktion)