Editorial

Das persönliche Grußwort

Das Jahresende naht ...


Mit diesem Monat beenden wir das Jahr 2010. Als Christen warten wir allerdings nicht auf das Ende eines Jahres oder auf bestimmte Ereignisse im Jahr, sondern auf das Wiederkommen Jesu Christi, des Sohnes Gottes, des Sohnes des Menschen, unseres Retters. Er hat versprochen: „Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet“ (Joh 14,3).

Der Apostel Paulus konnte in seinem vermutlich ersten Brief an eine junge Versammlung schreiben, dass sie sich zu Gott bekehrt hatten und den Herrn Jesus aus dem Himmel erwarteten (1. Thes 1,9.10). Diese Christen hatten sich erst einige Wochen zuvor bekehrt. Ihr Leben war von diesem Zeitpunkt an dadurch geprägt, dass sie mit brennenden Herzen auf ihren Retter warteten.

Viele Leser von „Folge mir nach“ sind junge Menschen. Ihr habt – menschlich gesprochen – das Leben noch vor euch. Ihr macht Pläne für eine Ausbildung, ein Studium und eine berufliche Tätigkeit. Vielleicht habt ihr auch schon konkrete Vorstellungen über eure „familiäre“ Perspektive. Das ist alles richtig und nötig. Es stellt sich allerdings die Frage: Warten wir dennoch wirklich gespannt, freudig und mit unserem ganzen Herzen auf sein Kommen und dienen Ihm mit ganzer Energie? Dann werden Sportevents und Themen wie Fußball (S. 4) keine Hauptrolle in unserem Leben spielen. Stattdessen werden wir fragen, was dem Herrn recht ist (S. 25). Und wir werden Gott das geben, was Er sucht: Anbetung (S. 18). Welchen Stellenwert hat der Herr Jesus in unserem Leben?

Ein Leben mit dem Herrn Jesus lohnt sich. Ein Leben für Ihn ist voller Spannung und erfüllend. Wer Ihn erwartet und an seiner Hand geht, ist ein glücklicher Christ. Er wird nicht verschont vor Schwierigkeiten. Aber er kennt den richtigen Blick: zurück zum Kreuz, nach oben zu seinem verherrlichten Herrn, nach vorne zum wiederkommenden Retter.