„Das wichtigste Buch auf der Erde …“

… das schönste Buch, das es gibt …“ – viele Leser von „Folge mir nach“ werden dieses Kinderlied problemlos fortsetzen können; vielleicht weil das Lied aus Kindertagen noch gut im Ohr ist oder weil es einfach nur eine einzige Antwort darauf gibt: „… ist die Bibel, das Wort des Lebens, darin steht, wie Gott uns liebt.“

In letzter Zeit habe ich dieses Lied immer mal wieder mit unseren Kindern gesungen und mir hat sich dabei die folgende Frage aufgedrängt: Wenn ich dieses Bekenntnis zur Bibel fröhlich mit meinen Kindern singe, sollte es doch auch eine praktische Auswirkung in meinem Leben haben, oder?! Allzu oft geht das Lesen der Bibel im Getöse des Alltags unter und die täglichen „Portionen“ beschränken sich auf wenige Verse, die ein Tageskalender oder Andachtsbuch beinhaltet.

Im Blick auf die Artikel dieses Heftes, die fast alle einen Abschnitt aus der Bibel als Grundlage haben, stelle ich deshalb dich (und mich!) ganz bewusst vor folgende Herausforderungen:

  • Bevor du die Texte ab Seite 4 („Nicht nötig etwas zu sagen“) und Seite 8 („Gott im Alltag gefallen“) liest, nimm dir erst einmal Zeit und Ruhe für den 1. Thessalonicher-Brief. Vielleicht liest du ihn ja sogar noch ein zweites Mal, nachdem du die beiden Artikel gelesen hast, um dir die entsprechenden Stellen zu markieren und die eine oder andere Notiz in deiner Bibel einzutragen…
  • Um einen größeren Gewinn durch die Andacht über das Sündopfer zu haben, schlage erst einmal 3. Mose 4 bis 6 auf, um die entsprechenden Abschnitte aus dem Wort Gottes auf dich wirken zu lassen.
  • Die „Weihnachtsgeschichte“ (siehe einige interessante Anregungen zum Thema „Weihnachten“ ab S. 24) – sie umfasst viel mehr als die bekannten Verse aus Lukas 2,1-20. Nimm dir doch einmal Zeit und Ruhe für die ersten beiden Kapitel des Matthäus- und des Lukas-Evangeliums – und staune neu über das Kommen unseres Herrn Jesus als Mensch auf diese Erde!
  • Schließlich: Wann hast du zuletzt mal in das 4. Buch Mose reingeschaut? Der Artikel „Die Sache mit der Eselin“ nimmt dich mit hinein in eine äußerst spannende Begebenheit aus diesem Bibelbuch, sodass es sich unbedingt lohnt, vorher 4. Mose 22-24 in Ruhe zu lesen.

Viel Freude am Lesen deiner Bibel und bei der Lektüre dieser Ausgabe wünscht dir

 


Das aktuelle Heft: 12/2021

Editorial

Fokko Peters

„Das wichtigste Buch auf der Erde …“

… das schönste Buch, das es gibt …“ – viele Leser von „Folge mir nach“ werden dieses Kinderlied problemlos fortsetzen können; vielleicht weil das Lied aus Kindertagen noch gut im Ohr ist oder weil es einfach nur eine einzige Antwort darauf gibt: „… ist die Bibel, das Wort des Lebens, darin steht, wie Gott uns liebt.“ In letzter ...

S. 2

Zum Nachdenken

Hartmut Mohncke

Nicht nötig, etwas zu sagen

Für Abonnenten

Immer wieder kommt es vor, dass wir durch unser Verhalten Anlass zu Korrektur oder Ermahnung geben. Und wenn wir einen Hinweis zu hören bekommen, sollten wir darüber nachdenken und unser Verhalten entsprechend ändern. Die Gläubigen in Thessalonich dagegen gaben Anlass dazu, dass der Apostel Paulus ihnen in seinem ersten Brief an drei Stellen schreiben konnte, nichts sagen ...

S. 4

Glaube im Alltag

Manuel Walter

Gott gefallen im Alltag

Für Abonnenten

Christen möchten Gott gefallen und gerne seinen Willen tun. Doch dazu muss man diesen kennen und wissen, wie man zu Gottes Ehre leben kann. Der erste Brief an die Thessalonicher gibt uns hierzu wichtige Hinweise. Die Thessalonicher Auf seiner zweiten Missionsreise war Paulus nach Thessalonich gekommen, um dort das Evangelium zu verkündigen (Apg 17,1). Nachdem viele zum Glauben ...

S. 8

Augen-Blick

Lobt den Herrn

Für Abonnenten

Wann hast du in den letzten Tagen deinem Herrn bewusst ein Loblied gesungen? Der Herr Jesus freut sich sehr darüber, wenn erlöste Menschen Ihm ein Lied singen. Er wird dadurch verherrlicht (Ps 50,15). Und weil wir ja auf dieser Erde zurückgelassen sind, um Ihn zu ehren, sollte der Gesang in unserem Leben nicht fehlen. Ich kann nicht gut singen Vielleicht gehörst du ...

S. 12

Andacht

Matthias Krommweh

Andachten über die Opfer – das Sündopfer (4)

Für Abonnenten

Der Herr Jesus konnte den beiden Emmaus-Jüngern seine eigene Person anhand des Alten Testaments so ergreifend erklären, dass deren Herzen anschließend brannten (Lk 24,32). Der Geist Gottes möchte uns heute ebenso durch das Wort Gottes mit Christus beschäftigen, sodass Er für uns immer größer wird (Joh 16,14). Die fünf Kurz-Andachten über die ...

S. 14

Personen in der Bibel

Henning Panthel

Die Sache mit der Eselin

Für Abonnenten

Vielleicht kennst du schon die Geschichte von Bileam und der Eselin aus 4. Mose 22. Der moabitische König Balak hat den Wahrsager Bileam angeheuert, um das Volk Israel auf der Reise ins verheißene Land zu verfluchen. Aber Gott befiehlt Bileam, nicht zu gehen (V. 12). Doch Bileam bleibt hartnäckig und eigenwillig, so lässt Gott ihn ziehen. Auf der Reise benutzt Gott dann ...

S. 18

Aktuelles

Manuel Seibel

Weihnachten

Sollen Christen sich mit „Weihnachten“ beschäftigen? Gott hat ja in seinem Wort nicht aufschreiben lassen, wann Jesus Christus geboren wurde. Dennoch kann das, was viele Christen mit dem sogenannten Weihnachtsfest verbinden, ein Denkanstoß sein. Es lohnt sich, anlässlich der (vermutlichen) Herkunft des Wortes und des Inhalts von Weihnachten, sich durch Gottes Wort im ...

S. 24

Die gute Saat

Es ist Heiligabend, und hier wird nicht geschossen!

Christus kam und verkündigte Frieden, euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. Epheser 2,17 Als Zwölfjähriger war Fritz Vincken mit seiner Familie in Aachen nach einem Bombenangriff obdachlos geworden. In einer Baracke in den Ardennen fanden seine Mutter und er Zuflucht und sehnten das Kriegsende herbei. Doch auch am Heiligabend 1944 war noch kein Ende der erbitterten Kämpfe ...

S. 28


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F. Peters

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F. Wallace

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