Nichts Aufsehenerregendes

„Was hat er dort getan? Nichts Aufsehenerregendes.“

Dieses Zitat stammt aus diesem Heft. Von Onesiphorus ist die Rede (S. xy). Er ist einer von vielen Männern und Frauen im Neuen Testament, die nur ein oder zweimal erwähnt werden und bei denen der Heilige Geist in aller Kürze berichtet, was sie für Gott oder die Heiligen getan haben. Meistens waren dies keine großen Dinge. Von Onesiphorus wird nur berichtet, wie er Paulus oft im Gefängnis besucht und ermutigt hat (2. Tim 1,16).

Die meisten von uns können auch „nichts Aufsehenerregendes“ tun. Hoffentlich wollen wir das auch gar nicht. Denn beim Dienst für den Herrn Jesus geht es nicht darum, dass wir oder der Dienst öffentlich gesehen werden oder gar Aufsehen erregen. Es kommt auf die Treue und den Gehorsam an, in der wir unsere Aufgaben in Demut für den Herrn tun – und wenn sie auch noch so klein erscheinen. Auf den Punkt gebracht: Es geht um den Herrn und nicht um uns. Wir treten gerne in den Hintergrund – oder?

Als „nichts Aufsehenerregendes“ sollte auch unser Äußeres erscheinen. Natürlich ist äußere Schönheit anziehend, von Gott geschenkt, und wir können auch Freude daran haben. Aber auch hier gilt, dass es wichtiger ist, für Gott „schön“ zu sein (S. 24). Das sind wir, wenn wir ein Leben führen, das Gottes Zustimmung findet, und wenn Christus in unserem Leben gesehen wird. Das ist doch der Wunsch eines jeden ernsthaften (jungen) Christen!

 

 

 


Das aktuelle Heft: 10/2021

Editorial

Henning Brockhaus

Nichts Aufsehenerregendes

„Was hat er dort getan? Nichts Aufsehenerregendes.“ Dieses Zitat stammt aus diesem Heft. Von Onesiphorus ist die Rede (S. xy). Er ist einer von vielen Männern und Frauen im Neuen Testament, die nur ein oder zweimal erwähnt werden und bei denen der Heilige Geist in aller Kürze berichtet, was sie für Gott oder die Heiligen getan haben. Meistens waren dies keine ...

S. 2

Personen in der Bibel

nach J. Koechlin

Onesiphorus

Für Abonnenten

Als Paulus seinen zweiten Brief an Timotheus schrieb, war er in Rom im Gefängnis. Was ihn aber viel mehr beschäftigte als seine persönlichen Umstände, war die Tatsache, dass er machtlos zusehen musste, wie der Niedergang des christlichen Zeugnisses voranschritt. In dieser bedrückenden Situation stärkte Onesiphorus den Apostel im Glauben. Dieser Bruder reiste nach ...

S. 4

Andacht

Aus „La Bonne Semence“

Das Salböl Marias

Für Abonnenten

Warum war Maria beim Herrn? „Jesus nun kam sechs Tage vor dem Passah nach Bethanien […]. Da nahm Maria ein Pfund Salböl von echter, sehr kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete seine Füße mit ihren Haaren. Das Haus aber wurde von dem Geruch des Salböls erfüllt“ (Joh. 12,1.3). Warum war Maria da? Sie war nicht ...

S. 8

Bibelstudium

Manuel Seibel

Der Teufel – in den Briefen des Neuen Testaments (3)

„Denn seine [Satans] Gedanken sind uns nicht unbekannt“ (2. Kor 2,11). Der Teufel ist ein mächtiger, listiger und stets bereiter Feind der Gläubigen. Gottes Wort lässt uns nicht im Unklaren über die Wirkungsweisen und Angriffsarten Satans. Es ist erstaunlich, an wie vielen Stellen der Geist Gottes uns im Neuen Testament auf diesen gefallenen Engelfürst ...

S. 10

Glaube im Alltag

Michael Vogelsang

Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens

Für Abonnenten

Der 23. Psalm gehört zu den bekanntesten Bibeltexten. Manche Leser können den Text vermutlich auswendig. Wir wollen uns in diesem Artikel besonders Vers 4 etwas näher ansehen. „Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich“ (Ps 23,4). Der Ausdruck ...

S. 18

Augen-Blick

Das Mitgefühl deines Herrn

Für Abonnenten

Wenn du dich mit anderen austauschst und ihnen von deinem Leben erzählst, erfährst du in vielen Fällen, wie dein Gegenüber mitfühlt und Anteil an deiner Situation nimmt. Wenn du dich freust, dann freut man sich mit dir. Und wenn du traurig bist, dann trauert man mit. Aber dabei ist jeder Gesprächspartner eingeschränkt, weil er nur daran Anteil nehmen kann, was ...

S. 22

Augen-Blick

Daniel Melui

Schön sein – für Gott

Für Abonnenten

Natürliche Schönheit zählt heutzutage sehr viel. Vielen Menschen ist ihr Aussehen sehr wichtig. Sie sind bereit, dafür auch tief in den Geldbeutel zu greifen und manches auf sich zu nehmen. Sicher, äußerliche Attraktivität hat ihren Platz. Schließlich wollen wir ja auf unsere Mitmenschen anziehend und nicht abstoßend wirken. Allerdings wollen wir ...

S. 24

Die gute Saat

Der gute "Bergführer"

Niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel ist. (Johannes 3,13) Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, werden beide in eine Grube fallen. (Matthäus 15,14) Ein Reisender in einem fremden Land erfährt, dass der Ort, den er aufsuchen will, nur über einen besonders gefährlichen ...

S. 28


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